Tag 1: Anreise vom Hamburger Flughafen

Früh morgens um 6:40 Uhr war es für uns an der Zeit, sich am Hamburger Flughafen einzufinden und uns auf die Reise Richtung Tallinn zu begeben.
Nachdem wir uns alle bei den Gates eingefunden hatten, stand uns ein knapp zweistündiger Flug nach Riga bevor. In Riga hatten wir einen Transfer und landeten ca. eine Stunde später in Tallinn. Geflogen sind wir beide Strecken mit einer Dash-8 der AirBaltic, und wir alle haben uns sehr über das winzig, kleine und mit zwei Propellern betriebene Flugzeug gefreut, welches knapp 80 Passagiere transportieren kann.
Nachdem auch Frau Groth und Herr Dilcher mit zittrigen Knien in Tallinn das Flugzeug verlassen hatten, liefen wir gemeinsam mit Sack und Pack durch die Tallinner Innenstadt zu unseren Apartments und checkten dort ein.
Wir bekamen im Anschluss von unserer ersten Präsentationsgruppe eine top geplante Stadtführung durch die sagenhafte Altstadt von Tallinn und wurden kurz vor Ende des Tages das erste und einzige Mal während der gesamten Reise von einem Regenschauer überrascht! In den folgenden Tagen zeigte sich das Wetter immer von seiner besten Seite – Sonne pur!

Stadterkundung Tallin

Tag 2: Reise von Tallinn nach Riga

Bereits am nächsten Morgen ging unser Programm weiter. Die Präsentationsgruppe des Tages führte uns zur Besichtigung des Patarei Gefängnis, einem ehemaligen Militärgefängnis, in dem 80 Jahre lang bis zum Jahr 2002 Personen unter schrecklichen Bedingungen inhaftiert wurden.

Im Anschluss ging es für den Bustransfer nach Riga per Tram zum Busbahnhof von Tallin. Wir waren von den Bussen sehr überrascht und angetan, denn die Busgesellschaft Lux Express bot uns wohl die angenehmsten viereinhalb Stunden Busfahrt, die wir je hätten erwarten können: Viel Beinfreiheit, einen ordentlichen, saubereren Bus und ein Tablett mit WiFi an jedem Sitz. Was will man mehr! Angekommen in Riga bezogen wir gemeinsam die Apartments und beendeten den Abend mit einem leckeren Essen im Lidos, welches, wie kaum ein anderes Restaurant in Riga, die lettische Küche äußerst schmackhaft verkörpert.

Riga: Blick auf die Geburtskathedrale und die Altstadt

Tag 3: Erkundung von Riga und Jurmala Beach

Um 09:30 Uhr starteten wir den Tag mit einer Hotelbesichtigung im Radisson Blu Riga mit seinem breiten Angebot für Geschäftsreisende. Die Besichtigung endete in der Skyline Bar mit einem grandiosen Blick über die Stadt bei wolkenfreier und klarer Sicht und alle waren bereits voller Vorfreude auf den weiteren Tagesverlauf.

Im Rahmen eines Stadtrundgangs besichtigten wir das Freiheitsdenkmal, das Jugendstil-Viertel, das Rigaer-Schloss, die drei Brüder, die Petrikirche, den Rigaer-Dom, das Schwarzhäupterhaus und im Anschluss den Zentralmarkt. Auf dem Zentralmarkt legten wir eine Mittagspause ein und konnten uns alle ein wenig stärken und die gesammelten Eindrücke auf uns wirken lassen.

Schwarzhäupterhaus

Am Nachmittag fuhren wir dann mit dem Zug zum Strand von Jurmala, wo zum Abschluss des Tages ein gemeinsames Quiz organisiert wurde. Erfragt wurden die Kenntnisse, welche wir am Vormittag zuvor gesammelt hatten. Das Gewinnerteam wurde mit einer kleinen, netten Überraschung belohnt. Den restlichen Nachmittag verbrachten wir gemütlich am Strand und fuhren dann mit der lettischen Eisenbahn wieder zurück in die Hauptstadt. Diesen Abend nutzten wir, um uns für den bevorstehenden Tag auszuruhen.

Der weitläufige Strand Jumalas

Tag 4: Wanderung durch den Nationalpark von Sigulda

Wir trafen uns früh zur gemeinsamen Fahrt nach Sigulda vor den Apartments und liefen zusammen mit der Reisegruppe zum Rigaer Hauptbahnhof um unseren Zug nach Sigulda zu bekommen. Das Ziel hier war der Gauja Nationalpark.

Gauja Nationalpark

Nach einer Zugfahrt von etwas über einer Stunde kamen wir mit hohen Erwartungen an unserem Ziel an. Wir begannen unsere Wanderung in Sigulda, überquerten die Gauja, den längsten Fluss Lettlands, und betraten damit offiziell in den Nationalparkbereich. Hier passierten wir bei strahlendem Sonnenschein und ca. 26 Grad Celsius die Gutmannshöhle und steuerten das Schloss Turaida an, welches dann unseren Zwischenhalt markierte. Dort legten wir unsere wohlverdiente Mittagspause ein und besichtigten die Festung. Weiter ging es über unzählige Treppen, abenteuerliche Bäche und lange, steile Straßen, die wir bergauf und bergab wandern mussten, um danach final unser erklärtes Highlight des Tages zu erreichen: Die Seilbahn des Nationalparks in Krimulda, welche uns wieder nach Sigulda bringen sollte. Nachdem wir uns zum Abschluss noch die Sommerrodelbahn und die international genutzte Bobbahn in Sigulda angesehen hatten, neigte sich sowohl unsere Energie, als auch der Tag dem Ende zu. Mit ca. 20 Kilometern Tagesstrecke machten wir uns total müde, aber zufrieden mit der gesamten Klassenleistung gemeinsam auf den Heimweg nach Riga, um dort den letzten Abend vor Ort nett ausklingen zu lassen.

vor der Gutmannshöhle

Tag 5: Heimreise

Auch am letzten Tag hatten wir einiges geplant und organisiert:                                                           

Wir starteten in voller Frische mit der Besichtigung der Geburtskathedrale im Rigaer Stadtzentrum.

Geburtskathedrale

Man merkte noch, dass einige Beine sehr erschöpft vom Vortag waren. Deswegen kam die letzte Präsentationsgruppe auf die Idee, die Sehenswürdigkeiten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzufahren: Eine ausgezeichnete Idee, dachten sich alle Teilnehmer! Damit hatten wir noch zusätzlich die Möglichkeit, die Infrastruktur Rigas genauer kennen zu lernen. Im Anschluss fuhren wir weiter zum Observationsdeck der Latvian Academy of Science um vom 17. Stockwerk aus einen wunderschönen Panoramablick auf die Stadt zu genießen. Weiter ging es zum imposanten Bau des Nationalen Kunstmuseums, wo wir von der Präsentationsgruppe eine umfassende Einführung in die lettische Kunstgeschichte erhielten.

Lettisches nationales Kunstmuseum

Eine letzte Stärkung gab es mittags im Tokyo City-Restaurant um danach den Nonstopflug von Riga nach Hamburg mit AirBaltic anzutreten.

Erschöpft, aber stolz auf unsere gesamte Teamleistung, landeten wir abends in Hamburg und beendeten unsere Projektreise mit einem seligen Lächeln im Gesicht.

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